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  • 13.02.20 . Ab 9. März 2020 - Ausstellung zum Architekturwettbewerb

    Bekanntlich fand im Rahmen der Projekts "Stöcklimatt" ein Architekturwettbewerb statt. Für diesen Architekturwettbewerb haben sich insgesamt 54 Teams beworben. Ein Team bestand jeweils aus dem federführenden Architekten und einem Landschaftsarchitekten, wobei sich letztere zusammen mit mehreren Architekten bewerben konnten. Nach einem Präqualifikationsverfahren wurden zehn Teams ausgewählt, die zum Wettbewerb zugelassen wurden. Die Bewertung erfolgte durch eine Preisgericht, welches sich aus Sachpreisrichtern (Vertreter der Verbandsleitung, des Gemeinderates Hitzkirch und der operativen Führung der Chrüzmatt) und Fachpreisrichtern (ausgewiesene Architekten mit einer entsprechenden Erfahrung und Reputation) zusammensetzte. Eingabefrist für die Projekte war der 30. November 2019. Alle zehn Teams haben ein Projekt eingegeben. Das Preisgericht hat diese beurteilt und das Siegerprojekt ermittelt. Am Montag, 9. März 2020, wird das Siegerprojekt präsentiert. Die Präsentation erfolgt in Zusammenhang mit einer Ausstellung, bei der alle Projekte gezeigt und erklärt werden. Die Vernissage dazu findet am 9. März 2020, um 19.00 Uhr, in der Chrüzmatt (Saal Lindenberg), statt. Die Ausstellung zu der die Öffentlichkeit herzlich eingeladen ist, dauert bis am 15. März 2020 und ist jeweils von 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr, geöffnet. Während der Ausstellungswoche finden zudem zwei spannende Referate zum Sozialraumkonzept statt. Die genauen Termine werden noch bekannt gegeben.

    Hier finden Sie die Einladung zur Ausstellung, zu der die Bevölkerung recht herzlich eingeladen ist.

  • 10.02.20 . Nutzen für das ganze Hitzkirchertal

    Im Rahmen des Projekts Stöcklimatt wurde das Teilkonzept «Sozialraumentwicklung und Koordinationsstelle» erarbeitet und im Januar von der Verbandsleitung des Gemeindeverbands Chrüzmatt Hitzkirchertal gutgeheissen. Die Konzeptarbeit wurde gemeinsam mit dem Institut für Soziokulturelle Entwicklung der Hochschule Luzern - Soziale Arbeit, einer Steuergruppe und der Geschäftsleitung der Chrüzmatt geleistet und von der Walder Stiftung – Leben und Wohnen im Alter finanziell und mit Know-how unterstützt. Das Konzept zeigt auf, wie das geplante betreute Wohnangebot Stöcklimatt in seine soziale Umgebung – vom Quartier bis zu allen Gemeinden des Hitzkirchertals – eingebettet werden soll und wie mit einer Anlauf- und Koordinationsstelle Freiwilligenarbeit und Nachbarschaftshilfe gefördert werden können. Lesen Sie dazu auch die Artikel, welche in der «Luzerner Zeitung» und im «Seetaler Bote» erschienen sind.

    Das Konzept «Sozialraumentwicklung und Koordinationsstelle», in welches auch Resultate der Bevölkerung aus einer Echoraum-Veranstaltung sowie Befragungen, Interviews und Eingaben auf der Homepage einflossen, schlägt sieben Handlungsschwerpunkte mit fünfzehn konkreten operativen Empfehlungen vor. Der Altwiser Teilprojektleiter „Sozialraumkonzept“ Stefan Brändlin nimmt zum vorliegenden Konzept Stellung:

    Welches sind die Leitgedanken des Konzepts?

    Stefan Brändlin: «In einer Zeit der steigenden Lebenserwartung wird die Chrüzmatt gemeinsam mit der künftigen Stöcklimatt noch stärker als bisher das Herzstück der regionalen Altersversorgung werden und wichtige Dienstleistungen im Betreuungs- und Pflegebereich erbringen. Als „Kompetenzzentrum für Altersfragen“ soll dieses Herzstück gleichzeitig auch vielfältig vorhandene Ressourcen im ganzen Hitzkirchertal stärken und koordiniert zum Einsatz bringen – über alle Generationen hinweg. Die fünf Gemeinden des Hitzkirchertals werden dabei als Lebensraum verstanden.»

    Wie soll dies konkret geschehen?

    «Geplant ist eine Anlauf- und Koordinationsstelle, welche mit den Möglichkeiten und Angeboten, aber auch mit dem vorhandenen Bedarf in unserer Region gut vertraut ist. Die Stelle soll die Autonomie und Gesundheit älterer Menschen erhalten helfen: Probleme sollen frühzeitig erkannt und die betroffenen Personen mit vorhandenen professionellen und freiwilligen Akteuren unterstützt werden. Solche Ressourcen sollen auch in und für die neue Siedlung Stöcklimatt zum Einsatz kommen, und zwar von und für Menschen unterschiedlicher Altersgruppen.»

    Hat diePerimeter-bezogene Versorgungslösung“, von der im Konzept die Rede ist, damit zu tun?

    «Genau. Gemeinsam mit den Gemeinden des Hitzkirchertals kann der Versorgungsbedarf der älteren Bevölkerung periodisch beurteilt und mit den vorhandenen Möglichkeiten und Dienstleistungen in unserer Region abgeglichen werden. Diese können dann je nach Ausdehnungsdistanz (sogenannten Perimetern) von der Chrüzmatt, Stöcklimatt oder anderen professionellen oder freiwilligen Dienstleistern angeboten und vermittelt werden. Zum Beispiel ein nächtliches Notrufangebot in der Stöcklimatt oder im umgebenden Quartier kann möglicherweise direkt von der Chrüzmatt geleistet werden, oben am Lindenberg können wiederum andere Dienstleister wie das Schweizerische Rote Kreuz, Familienangehörige oder Freiwillige vermittelt werden. Sozial- oder Demenzberatung wiederum können zentral in Hitzkirch angeboten werden, Fahr-, Begleit- und Entlastungsdienste ortsunabhängig durch verschiedene vermittelte Anbieter. Auch der Spitex kommt flächendeckend eine grosse Bedeutung zu.»

    Dazu ist „Vernetzung“ nötig, ein weiteres Stichwort im Konzept…

    «Ja, es geht um eine lösungsorientierte und gleichzeitig auch ressourcenschonende Vernetzung von Menschen und Institutionen: von engagierten Einzelpersonen und Nutzenden, aber auch von vorhandenen professionellen und freiwilligen Dienstleistern. Im Konzept schlagen wir vor, auch ein Netzwerk von örtlichen Altersverantwortlichen aus allen Verbandsgemeinden zu schaffen und die örtlichen Verantwortlichen in ihrer engagierten Arbeit zu unterstützen. Dadurch sollen Synergien mit einem hohen praktischen Nutzen für die betroffenen Menschen und die Gemeinden entstehen.»

    Die Freiwilligenarbeit spielt im Sozialraum-Konzept eine wichtige Rolle. Was empfehlen Sie dazu?

    «Die Freiwilligenarbeit wird immer wichtiger – als gesellschaftliche Ressource genauso wie lebensgestalterisch als sinnstiftendes Engagement von Menschen allen Alters. Freiwilligenarbeit soll vermehrt Wertschätzung erfahren und gefördert werden. Auch die Vermittlung von Freiwilligen kann verbessert werden. Erfahrungen aus unserer Region und aus anderen Projekten sollen in die Entwicklung eines regionalen Modells einfliessen.»

    Ihr Konzept stellt den Gemeinsinn ins Zentrum. Damit sollen der soziale Zusammenhalt und die Lebensqualität betagter Menschen erhöht werden.

    «Die Stöcklimatt fördert soziale Kontakte, vermittelt Informationen und zielt auf eine breite Partizipation. Das schützt vor Vereinsamung. Regelmässig sollen Treffen von Bewohnenden des Quartiers stattfinden und neben dem Büro der Kontaktstelle steht auch ein Gemeinschaftsraum zur Verfügung. In diesem sind gesellschaftliche Anlässe oder Informationsveranstaltungen vorgesehen, zu denen auch Menschen jeden Alters eingeladen sind, die im umgebenden Quartier oder andernorts im Hitzkirchertal wohnen.

    Das Zusammenbringen und -wirken unterschiedlicher Generationen ist ein Kernstück der Vision Stöcklimatt. Nicht nur bei Veranstaltungen oder in der Freiwilligenarbeit, sondern auch bei der Vermietung der Wohnungen oder für die Auswahl von Therapieangeboten in der Stöcklimatt soll diesem Anliegen Rechnung getragen werden. Dass in den Räumen der Stöcklimatt auch eine Kindertagesstätte eingerichtet werden soll, ist für mich der schönste Ausdruck dieses wertvollen Verständnisses.»

     

  • 27.12.19. Resultat im Februar 2020

    Für das Gesamtprojekt wurde 2018 eine Machbarkeitsstudie erstellt. Darauf folgte ein zweistufiger Architekturwettbewerb, bestehend aus einem Präqualifikationsverfahren und dem eigentlichen Architekturwettbewerb mit einer Fach- und Sach-Jury. Der Wettbewerb startete Mitte Juli 2019. Das Siegerprojekt wird im Januar und Februar 2020 ermittelt und im Anschluss der Öffentlichkeit präsentiert. Mit der Erarbeitung des Gestaltungsplans wird ab März 2020 begonnen. Die nächsten Schritte sind dann Bürgschaftsabstimmungen in den Gemeinden, geplant Ende 2020 und – bei hoffentlich positivem Entscheid – die Fertigstellung des Gestaltungplans sowie die Erstellung der Baubewilligungsunterlagen.

  • 18.12.19 Nutzen für das Hitzkirchertal

    Das Konzept «Sozialraumentwicklung und Koordinationsstelle» liegt vor. Es wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Soziokulturelle Entwicklung der Hochschule Luzern- Soziale Arbeit, der Steuergruppe Teilprojekt II Stöcklimatt und der Geschäftsleitung der «Chrüzmatt» entwickelt. Unterstützt wurde die Studie von der Walder Stiftung – Leben und Wohnen im Alter. Es handelt sich um das Konzept eines sozialräumlich eingebettetes, generationendurchmischtes und betreutes Wohnangebot unter der Förderung von Freiwilligenarbeit und Nachbarschaftshilfe.

  • 07.08.2019. Fahrplan mit klarem Ziel

    Seit der Veranstaltung «Echoraum» vom Februar 2019 haben der Lenkungsausschuss und die Projektleitung an den drei Teilprojekten «Wohnraum», «Sozialraumentwicklung und individuelles Fallmanagement» sowie «Angebote und Dienstleistungen» gearbeitet. Im Sinne einer rollenden Planung werden die Konzepte weiter entwickelt – darunter das Grobkonzept zur Definition der Sozialraum-Perimeter und der Schaffung der Fachstelle/Funktion in der «Stöcklimatt». Parallel dazu läuft das Projekt «Soziokulturelle Analyse» durch die Hochschule Luzern - Soziale Arbeit.

     

     

     

  • 05.02.19 . Konstruktive Resonanz aus dem "Echoraum"

     

    140 Interessierte aus den fünf Verbandsgemeinden folgten am Montag Abend, 4. Februar 2019, der Einladung der «Stöcklimatt»-Initianten, sich über die Mitwirkungsplattform «Echoraum» einzubringen. Der Grundtenor war positiv. Das Projekt «Stöcklimatt» als altersdurchmischte Wohnform findet Gefallen. Es wurden aber auch viele Ideen gesammelt, wie das Projekt bevölkerungsnah umgesetzt werden kann.

    Der Saal des Hitzkircher Pfarreiheims war mit 140 Teilnehmenden gut gefüllt, alle Stühle waren besetzt und entsprechend aktiv war die Beteiligung am «Echoraum». Dass die Workshops das Meinungspotenzial der Teilnehmenden ausschöpften und anschliessend eine rege und aufbauende Diskussionsrunde unter der Leitung von Alex Lötscher, Hochschule Luzern, stattfand, war auf die umfassende Grundinformation der Initianten und des Gastes, des Leiters des Alterszentrums «Lindenhof» in Oftringen, Ralph Bürge, zurückzuführen. Cornelius Müller, seines Zeichens Präsident des Gemeindeverbandes Chrüzmatt Hitzkirchertal, sowie Raymond Neumann, Geschäftsführer des Kompetenzzentrums für das Alter «Chrüzmatt» und Projektleiter der «Stöcklimatt», führten inhaltsreich in das geplante Projekt ein.

    Erfüllter Lebensabend und die Kosten im Griff

    Im Kern gibt es eigentlich keine andere Lösung als die altersdurchmischte Wohnform, wie sie in der «Stöcklimatt» über eine Sozialraumentwicklung geplant ist. Denn das Demografieszenario setzt die Leitplanken für die Alterspolitik der Zukunft: bis 2030 ein Plus von 48 Betten, bis 2035 plus 87 Betten und bis 2040 136 Betten mehr. Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass pro Pflegebett eine Investition von 300 000 Franken zwingend ist, sind bis 2035 rund 26 Millionen Franken notwendig – bezahlt von den Gemeinden und damit von den Steuerzahlenden. Der Gemeindeverband Chrüzmatt Hitzkirchertal hat deshalb beschlossen, die «Chrüzmatt» nicht auszubauen. Vielmehr wird ein neuer Weg eingeschlagen: Mit dem Projekt «Stöcklimatt» entsteht ein Wohnquartier, das die Generationen vereint. Kurz: Mit dem Konzept eines Mehrgenerationenquartiers erhalten die Betagten die Möglichkeit, lange in den eigenen vier Wänden zu leben – unterstützt von einer Infrastruktur, die alle Formen des Alterswohnens mit einer gezielten Betreuung umfasst.

    Beispiel «Lindenhof» in Oftringen

    Unter dem Titel «So sieht die Pflege und Betreuung der Zukunft aus» konnte Ralph Bürge, Geschäftsführer des Alterszentrums «Lindenhof», seine Erfahrungen weitergeben. Seit vier Jahren wird das Konzept, das auf den gleichen Pfeilern wie jenes der «Stöcklimatt» beruht, konsequent umgesetzt. Es entspricht dem Wohn- und Pflegemodell 2030, dass auch der Schweizerische Heimverband CURAVIVA als das Zukunftsmodell propagiert. Entstanden ist ein altersdurchmischtes Gesundheitszentrum, das Wohnen, Pflege, ambulante Leistungen, Klinik und Paramedizin anbietet. Das Pflegeangebot ist breit gefächert: Es stehen 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag Ärzte und Spezialisten zur Verfügung. Betreutes Wohnen und Wohnen mit Service ist Standard, die Spitex ist eingebunden, es können Ferienappartements belegt werden, und Fitness und Wellness gehören ebenso dazu wie Kurse und Freizeitangebote. Integriert sind auch Kindertagesstätten mit 58 Kindern – eine sympathische Mehrgenerationenlösung also mit enormer Spannweite: Der jüngste «Lindenhof»-Gast ist 3 Monate, die älteste Bewohnerin 103 Jahre alt.

    Workshops mit Substanz und guten Ideen

    An verschiedenen Workshop-Posten konnten sich die Teilnehmenden im zweiten Teil des Abends einbringen. Und sie taten dies mit viel Engagement und Lust:

    Workshop «Aktivitäten und Angebote»: Es soll mehr Angebote für Männer geben. Die Mitwirkung der Bewohner ist gefragt. Es sollen Ruhe- und Aktivitätszonen geschaffen werden. Der Gastronomiebereich wird als Zentrum, als lebendiger Treffpunkt verstanden. Die «Stöcklimatt» soll allen zugänglich sein – also auch der breiten Öffentlichkeit.

    Workshop «Generationengemeinschaft/Sozialraum»: Die Vorteile überwiegen. Eine Generationengemeinschaft ist das beste Mittel gegen Vereinsamung, fördert eine gesündere Lebensweise und den gegenseitigen Respekt. Toleranz ist beim Kinderlärm gefragt. Hier braucht es Verständnis von beiden Seiten. Daran ist zu arbeiten. Dem ist auch mit der Bauweise der Wohnungen und der Umgebungsgestaltung Rechnung zu tragen. Auch Privatheit darf nicht zu kurz kommen.

    Workshop «Bedürfnisse punkto Infrastruktur»: Barrierefreies Bauen ist ein Muss, Schallisolationen reduzieren den Lärm, und Projekträume sollen mithelfen, den Gemeinsinn zu stärken. Es braucht aber auch Rückzugsräume. Gewünscht sind Gästezimmer für Besucherinnen und Besucher. Last, but not least gehört auch das Internet zur Infrastruktur für Betagte, nutzen es diese doch immer mehr. Auch ein Hallenbad ist auf der Wunschliste aufgetaucht.

    Workshop «Altersleitbild»: Für die Teilnehmenden stimmt die Stossrichtung «Stöcklimatt». Allerdings sollte das Altersleitbild nach fünf Jahren aktualisiert werden. Die Dienstleistungen sind für ein Gros der Interessierten wichtiger als die Architektur. Vom Alterszentrum «Lindenhof» soll so viel wie möglich übernommen werden.

    Workshop «Kommunikation»: Kommunikation ist für das Projekt «Stöcklimatt» zentral. Generell wird die Kommunikation als gut bezeichnet. Sie soll aber über die Website intensiviert werden. Die nächsten Schritte sollen laufend kommuniziert werden. Auch die Vorteile des altersdurchmischten Wohnens müssen vermehrt erklärt werden. Es ist auch Aufgabe der Verbandsgemeinden, ihre Kommunikation zu intensivieren.

    Workshop Finanzierung: Das Modell der Finanzierung über eine Bürgschaft erhält Unterstützung. Es wird anerkannt, dass mit dem Projekt die Gemeinden finanziell entlastet werden können. Die Gemeinden sollen mutig sein und den Weg konsequent gehen. Es taucht die Frage auf, was geschieht, wenn eine der fünf Verbandsgemeinden das Projekt ablehnt. Es werden auch Zahlen verlangt: Wie hoch sind die Mieten? Was sagt die Machbarkeitsstudie? Können auch Wohnungen gekauft werden? Wenn ja, wie sieht da die Erbfolge aus?

    Die nächsten Schritte

    Es wird nun Aufgabe der Projektverantwortlichen sein, die Bewohnerinnen und Bewohner der fünf Verbandsgemeinden laufend über die Weiterentwicklung des Projekts zu informieren – und weiterhin einen konstruktiven Dialog zu führen. Der «Echoraum» vom 4. Februar 2019 war der Start dazu. Als nächste Etappen stehen der Projektwettbewerb (bis 4. Quartal 2019), der Gestaltungsplan (4. Quartal 2019), die Sozialraumentwicklung (bis 4. Quartal 2019) sowie die Abstimmung in den Gemeinden (1. Halbjahr 2020) bevor. Wenn alles nach Plan verläuft, kann unmittelbar nach der Abstimmung die Baueingabe erfolgen. Informations- und Kommunikationsdrehscheibe für die «Stöcklimatt» ist die Website, welche die Möglichkeit bietet, sich per Mausklick hinter das Projekt zu stellen oder auch im Blog Meinungen und Fragen zu hinterlassen. Einen entsprechenden Aufruf hat am Schluss der Veranstaltung Verbandspräsident Cornelius Müller erschallen lassen: «Machen Sie mit und tragen Sie sich auf der Homepage unter der Rubrik ‹Wir sind dafür› ein.»

    Und hier die Bilder zum «Echoraum» von Sandra Fischer, Neuenkirch

     

     

  • 21.01.19 . "Echoraum" als Diskussionsplattform

    Die Bewohnerinnen und Bewohner der Verbandsgemeinden Aesch, Altwis, Ermensee, Hitzkirch (inklusive Hämikon, Müswangen, Gelfingen, Sulz und Retschwil) sowie Schongau haben die Möglichkeit, ihre Meinung zum Projekt «Stöcklimatt» zu äussern. Plattform dazu ist eine Veranstaltung, welche unter dem Titel «Echoraum» am Montag, 4. Februar 2019, von 19.00 Uhr bis 22.00 Uhr, im Pfarreiheim Hitzkirch stattfindet.

     

  • Medien positionieren "Stöcklimatt" als Pionierprojekt

    Die Medien haben das Projekt «Stöcklimatt» positiv aufgenommen und das geplante Mehrgenerationenquartier als Pionierprojekt positioniert. Berichtet haben u.a. die Schweizerischer Depeschenagentur (sda), die Luzerner Zeitung, der Seetaler Bote, Tele1, das Regionaljournal Zentralschweiz von Radio SRF, Radio Pilatus sowie Radio Sunshine/Central.

  • Die «Stöcklimatt» vor den Medien

    Der Gemeindeverband Chrüzmatt Hitzkirchertal, der das Kompetenzzentrum für das Alter «Chrüzmatt» in Hitzkirch betreibt, geht in der Altersbetreuung neue Wege: Mit dem generationendurchmischten Sozialraumquartier «Stöcklimatt» plant der Gemeindeverband eine Alternative zu den gängigen Alters-und Pflegeheimen mit dem Ziel, die Betagten so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden leben zu lassen. Damit sollen Pflegekosten und Steuern gespart werden. Bei der Konzeption und Umsetzung der Sozialraumentwicklung wollen die Initianten mit der Hochschule Luzern zusammenarbeiten.

    An einem Mediengespräch vom 19. September 2018 wurden Idee, Konzept und weiteres Vorgehen des Projekts durch Cornelius Müller, Präsident des Gemeindeverbandes Chrüzmatt Hitzkirchertal sowie Raymond Neumann, Projektleiter «Stöcklimatt», den Medien präsentiert.